Haarefärben mit Khadi Dunkelbraun

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Weihnachten rückt immer näher… und da ich mich für die Feiertage gern hübsch machen und mein Khadi Päckchen mit einer Pflanzenhaarfarbe ausgestattet war, bot sich die Gelegenheit ein weiteres Mal die Haare zu färben.


Freitag war es dann soweit. Eine liebe Freundin hat mir dabei geholfen die Pampe aufzutragen. Im Langhaarnetzwerk wurde mir geraten ¼ Dunkelbraun und ¾ neutrales Henna / Cassia anzumischen und es nur 2 Std einwirken zu lassen, damit das Ergebnis nicht zu dunkel  oder sogar schwarz wird. Gesagt, getan. Ich habe 50 Gramm Dunkelbraun mit 150 Gramm farblosem Henna und ein wenig Conditioner vermengt. Dummerweise habe ich erst nach der Färbeaktion gemerkt, dass ich vergessen habe das Pulver mit nur 50°C warmen Wasser anzurühren. Ich habe natürlich wie gewohnt kochendes Wasser aufgesetzt und schwarzen Tee hinzugefügt um das Färbeergebnis zu intensivieren. Die PHF hat einen hohen Indigoanteil, und ist somit sehr empfindlich – das heißt, die Farbe darf nicht mit zu heißem Wasser angerührt werden, ansonsten werden die Pigmente zerstört. Deswegen habe ich nach der Färberei keinen großen Unterscheid zu vorher erkennen können. Und war dementsprechend über das Resultat verärgert, aber am nächsten Tag sahen meine Haare doch etwas dunkler aus.  Auf Sirjas Seite habe ich auch Folgendes gelesen „Die Farbe braucht etwas Zeit um sich zu entwickeln. Indigo bildet sich erst an der Luft und so kann es teilweise paar Tage dauern, bis das endgültige Farbergebnis zu sehen ist. Direkt nach der Färbung sieht man meist nur wenig. Also bevor man nochmal färbt, einfach ein paar Tage warten, sonst werden die Haare vielleicht dunkler als man das will.“ Angesichts dieser Tatsache warte ich ein wenig ab bevor ich wieder färbe.


Die Farbe ließ sich relativ gut auswaschen. Beim nächsten Mal werde ich allerdings keine Kur mehr hinzufügen. Der Conditioner soll ja eigentlich dabei helfen der Pflanzenbrei besser aus den Haaren zu bekommen. Aber irgendwie habe ich  das Gefühl davon werden die Haare eher klebrig, wenn ich alles nur mit Klarwasser ausspüle. Verwendet habe ich den Natty Moist, welcher jetzt endlich leer geworden ist, und die Natty Butter von All Things O’Natural. Den Moisturizer habe ich anfangs als Conditioner benutzt, habe aber gemerkt, dass er zu reichhaltig ist. Danach habe ich ihn nur noch als Zugabe bei einer Färbeaktion verwendet. Die Natty Butter gebe ich ab und an in die Spitzen.  Zu viel sollte man nicht nehmen, sonst wird es strähnig. Beide Produkte sind besonders für Afrohaar geeignet.

vorher
nachher
vor der Färbung mit PHF, sechster Tag nach dem Waschgang
einen Tag nach dem Färben mit Khadi Dunkelbraun
Leider verfälscht die Kamera die Farben beim Fotografieren etwas. Meine Haare sind nicht so Rot wie es auf den Bildern rüberkommt.

Alles  in Allem kann ich nichts Schlechtes über die Khadi Pflanzenhaarfarbe sagen. Ich würde sie mir auf jeden Fall nachkaufen. Wäre ich nach der Anleitung vorgegangen, wäre das Ergebnis besser gelungen. Also war es nur mein Fehler. Aber wie sagt man so schön - Versuch macht klug. Die restlichen 50 Gramm werde ich wohl demnächst mit einer Packung Logona Braun-Natur mischen und sehen was dabei rauskommt.

Seht ihr einen Unterschied zu vorher? Habt ihr selbst schon mit Khadi PHF gefärbt?
Achja, bevor ich es vergesse… Ich wünsche all meinen Lesern besinnliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch in das neue Jahr.
Eingestellt von : AMELIE
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Khadi Produkttest-Paket

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Vor kurzem durfte ich mir, wie auch viele andere Blogger, Produkte im Wert von 25 € aus dem Khadi Onlineshop aussuchen. Da ich schon so gute Erfahrungen mit dem Kräuter Haarwaschpulver (hier geht’s zur Review) gemacht habe, kam mir diese Möglichkeit gelegen. Entschieden habe ich mich für die Pflanzenhaarfarbe in der Nuance Dunkelbraun, das Gesichts- und Körperöl Sandelholz & Mandel und Reetha Pulver. Für die Produkte inkl. Porto habe ich 4,75 € gezahlt, also ohne den Gutschein knapp 30 €. Zugegeben, getestet habe ich bis jetzt noch keins der Produkte.


Pflanzenhaarfarbe Dunkelbraun
Ich habe mich für Farbe Dunkelbraun entscheiden, da diese Nuance laut Khadi den wenigsten Rotanteil hat. Freitag wird mir eine Freundin dabei helfen, meine Haare mit der Pflanzenhaarfarbe zu färben. Darauf bin ich am meisten gespannt, denn ich habe nur gutes über die Khadi PHF im LHN gelesen. Mexi hat ihre Erfahrungen mit dem reinen Henna bereits auf ihrem Blog veröffentlicht – „klick“.

Gesichts- und Körperöl Sandelholz & Mandel
Im Winter kann meine Haut eine ordentliche Portion Pflege vertragen, deswegen ist landete das Sandelholz-Mandel-Öl im Warenkorb. Der Duft gefällt mir schon mal, über die Wirkung kann ich bis lang noch nichts sagen. Wird bald getestet!

Reetha Pulver
Anlässlich der positiven Kritik von Mexi, will ich jetzt auch endlich das Reetha Pulver (indische Waschnuß), als Alternative zur Haarseife, ausprobieren. Hier steht zwar noch das Shikakai Pulver, aber es verdirbt ja nicht.

Wer bei der tollen Auswahl das Passende für sich gefunden hat kann ganz einfach per Vorkasse, Lastschrift, mit Kreditkarte oder Paypal bezahlen. Die Versandkosten betragen 3,95 € inkl. MwSt. nach Deutschland (unabhängig vom Bestellwert) und die Lieferung erfolgt durch die DHL. Einziger Kritikpunkt: Wie auch Bobby von Nixenhaar gefällt es mir nicht, dass es keinen kostenlosen Versand ab einem bestimmten Warenwert gibt. Tipp: Für jeden Testbericht eines Bloggers, der von Khadi auf ihrer Facebookseite veröffentlicht wird, gibt es einen 5 € Gutschein. Dieser ist nur von einer Person einmal einlösbar. Also immer schön wachsam!

Ich bin entzückt über die Chance, die Produkte kostenfrei erproben zu können. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an Khadi! Testberichte folgen!

Welche Produkte von Khadi habt ihr schon getestet? Gefallen euch die Produkte?
Eingestellt von : AMELIE
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Jaguar Haarschere Pre Style Ergo 5.5

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Ich habe schon seit Ewigkeiten überlegt, ob ich mir nicht einfach mal eine richtige Schere kaufen soll, um dem Spliss den Kampf anzusagen. Auch weil mir der Gang zum Friseur oftmals zu lästig ist. Fündig wurde ich nach einigen Online-Recherchen auf Amazon. Für 29,55 Euro ist die Jaguar Pre Style Ergo 5.5 meiner Meinung nach bezahlbar. Die Schere besteht aus rostfreiem Spezialstahl, eine Schneide ist gehont, eine mikroverzahnt - dies verhindert, dass die Haare beim Schnitt weggeschoben werden. Die Fingerringe sind symmetrisch und der Fingerhaken ist abschraubbar. Sie hat meine Haare sehr präzise geschnitten und liegt toll in der Hand. Sie erscheint mir sehr scharf (hört sich beim Schnibbeln gut an, wenn ihr versteht was ich meine), ich habe aber bis jetzt auch keinen Vergleich.


Ich bin froh, dass ich mich für die Jaguar entschieden habe. Sie wird wohl jahrelang mein treuer Begleiter sein, deswegen lohnt sich die Investition wirklich. Das Schneiden mit billigen Haarscheren empfehle ich nicht, da das Haar umso schneller wieder nachsplisst.

Warum das Ganze? Ich möchte meine Haare wieder züchten. Die letzten Male war ich beim Friseur um endlich die chemisch behandelten Reste in den Spitzen loszuwerden. Das habe ich jetzt auch hinter mir. Natürlich werde ich zwischendurch auch den Friseur aufsuchen. Dennoch eliminiere ich den Spliss erst mal mit S&D. Trotzdem sollte man nicht vergessen, dass eine individuelle Pflege um dem Haarbruch & Spliss vorzubeugen auch sehr wichtig ist.

Was ist eigentlich Spliss? Spliss ist der Vorgang der Spaltung des Haares. Jedes Haar besteht aus Hornfäden. Diese spalten sich bei grober Behandlung oft in den Spitzen, selten auch in den Längen. Es ist auch möglich, dass sich ein schon gesplisstes Haar nochmals spaltet. (Quelle: Langhaarwiki)

Ergo: Spliss erkennt man an den gespaltenen Haarenden. Haarbruch hingegen kann an jeder beliebigen Stelle des Haares auftreten und wird durch weiße Punkte am Ende eines Haares sichtbar.

Ist ein Haar einmal geteilt (Spliss), lässt sich das nicht rückgängig machen. Und um dem vorzubeugen schneide ich den Spliss frühzeitig ab, bevor sich der Spliss weiter rauf frisst. Ich zwirble die Haare Strähne für Strähne auf, halte sie gegen das Tageslicht, damit ich den Spliss besser sehe und schneide gezielt einzelne splissbefallene Haare kürzer. Diese Technik nennt man im Fachchargon „Search And Destroy“. Der Vorteil dabei ist, dass die Haare kaum an Länge verlieren. Ein Nachteil hat die S&D-Methode allerdings, die Haare werden dabei eher ausgedünnt, weil die Splissbefallenen unterschiedlich lang sind.

An Microtrims traue ich mich noch nicht ran. Diese Methode erzieht zwar einen schönen Effekt (die Spitzen werden dichter), aber ich denke bei meiner Begabung würde alles krumm und schief werden.


Kupferzopf hat die wichtigsten Informationen zum Thema Haarschere in einem Beitrag zusammengefasst, diesen könnt ihr euch hier anschauen.

Geht ihr nur zum Friseur? Schneidet ihr eure Haare selbst?
Eingestellt von : AMELIE
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Wolkenseifen Deocreme Luxus

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Aluminium, das weiß inzwischen jeder, steht im Verdacht krebserregend zu sein. Wer mehr darüber wissen möchte, findet jede Menge Infos im Netz, z.B. bei Arte. Ich möchte hier nicht weiter auf die Problematik eingehen, sondern gleich zur Lösung schreiten: Meine Alternative ist die Deocreme „Luxus“ von Wolkenseifen. Ich verwende die Creme jetzt seitdem sie mir mein Freund zum Geburtstag geschenkt hat und kann sagen, dass sie hält, was sie verspricht. Auch der Duft spricht mich sehr an, er ist wunderbar zart und dezent.


Die Deocremes von Wolkenseifen verhindern die Geruchsbildung und die Bakterienbildung unter den Achseln. Sie blockieren allerdings nicht die Transpiration der Haut, die Achseln werden bei Anstrengung immer noch nass, jedoch tritt kein unangenehmer Geruch mehr ein, bzw. nur sehr schwach.

Inhaltsstoffe: Sheabutter, Natron, Kokosöl, Zinkoxid, Traubenkernöl, D-Panthenol, Vitamin E, Parfum (ohne deklarationspflichtige allergene Bestandteile)

Die Deocreme ist sehr angenehm im Auftrag, lässt sich gut dosieren und leicht mit den Fingern verteilen. Man braucht wirklich nur eine sehr geringe Menge, ungefähr eine Fingerspitze. Die festen Inhaltsstoffe der Deocreme (Natron & Zinkoxid) sind nicht lösbar und bleiben ein wenig körnig zwischen den Fingern, auf der Haut verschmelzen sie jedoch zu einer homogenen, weichen Crememasse. Das Gefühl der Creme in den Achseln ist ebenfalls sehr angenehm, kein kleben, sie zieht schön ein. Es bleibt ein minimaler Film auf der Haut, der sich aber recht trocken anfühlt. Des Weiteren weißelt die Creme etwas auf der Haut, hinterlässt aber keine Rückstände bzw. Spuren auf der Kleidung. Da ich fast jeden Tag Sport treibe, konnte ich das Deo gleich in extremeren Situationen testen und ich wurde nicht enttäuscht. Aufgrund des fehlenden Aluminiums gab es zwar Schweißflecken, die Achseln blieben nicht trocken, aber ein unangenehmer Schweißgeruch kam nicht auf. (Aluminiumhaltige Antitranspirante verließen die Poren, so können aus der Haut unter den Achseln auch keine Giftstoffe zusammen mit dem Schweiß ausgeschieden werden.) Schwitzen ist schließlich sinnvoll für den Körper.


Ich vertrage das Deo super, habe keine Irritationen bekommen und die Haut wird vom Deo gepflegt und trocknet diese nicht aus. Ich fühle mich damit sicher und werde die Deocreme auch nachkaufen, da sie mich überzeugt hat. Die Deocreme ist vegan und besonders für empfindliche Haut eine tolle Alternative zu herkömmlichen Deos. Mit 7 € für 50 ml (5 € für 25 ml) ist das Deo erschwinglich und auch sehr ergiebig. Ihr seht schon, ich schwärme… ich bin so begeistert von dieser wundervollen Alternative zu aluminiumhaltigen Deodorants. Ich hätte nie gedacht, dass ein Deo mit so minimalen Inhaltsstoffen wirken könnte. Und nie war es für mich einfacher und sicherer, sich vor lästigem Schweißgeruch ganz ohne Chemie oder Aluminiumverbindungen zu schützen.

Und für die Männer unter meinen Lesern: Ich kann euch die Duftrichtung Masculine empfehlen. Am liebsten würde ich sie mir selbst unter die Achseln schmieren. Sie duftet so unglaublich toll. Mein Freund ist, genau wie ich, vollkommen überzeugt von dieser Deocreme!

Habt ihr schon einmal eine Deocreme ausprobiert oder bevorzugt ihr Deosprays oder Deoroller?
Eingestellt von : AMELIE
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Khadi Kräuter Haarwaschpulver

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Etwas Gutes hat es ja, wenn man unterschiedliche Pflegeprodukte testet: hin und wieder findet man ein Produkt, auf das man nicht mehr verzichten möchte. Einen heiligen Gral habe ich bereits in dem Eliah Sahil Pulvershampoo gefunden. Zu meiner Ausgangshaarsituation kann ich folgendes sagen: Meine Haare sind von Natur aus voluminös, dick und lockig, neigen aber sehr zu Frizz und Spliss. Lange war ich auf der Suche nach der richtigen Haarpflege. Besonders wichtig bei Produkten sind mir die Inhaltsstoffe. Ich möchte weitestgehend auf einige Inhaltstoffe wie z. B. Tenside, Paraffine, Parabene, PEGs, Silikone, Alkohol etc. verzichten. Heute stelle ich euch meinen zweiten heiligen Gral vor, das Kräuterhaarwaschpulver von Khadi.


Beschreibung: Das Khadi Kräuter Haarwaschpulver reinigt Kopfhaut und Haar gründlich und auf natürliche Weise, fördert das Haarwachstum und beugt Entzündungen und Schuppen vor. Dieses Produkt ist geeignet für alle, die allergisch auf chemische Stoffe reagieren. Das Haarwaschpulver ist außerdem ein sehr mildes aber effektives Baby-Shampoo.


Inhaltsstoffe:

Wie ihr seht, besteht das Pulver aus einer rein ayurvedische Zusammensetzung unterschiedlicher Kräuter. Shikakai und Reetha enthalten Saponine, die in Maßen schäumen. Saponine (lat. sapo=Seife) gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und bilden in Kontakt mit Wasser eine schaumige, seifige Lösung. Chemisch gesehen gehören die Saponine zu den nichtionischen Tensiden (Niotensiden). Sie sind in höheren Pflanzen weit verbreitet, besonders in nährstoffreichem Gewebe, wie Wurzeln, Knollen, Blättern, Blüten und Samen. Mexi hat einen sehr informativen Eintrag über ihre Erfahrungen mit dem Reetha-Pulver von Khadi verfasst: „schaut hier“.


Meine Vorbereitung und Anwendung: Ich gebe drei bis fünf gestrichene Esslöffel Pulver in eine Schale oder einen Topf und gieße nach Gefühl heißes Wasser drüber und verrühre alles. Eventuell lasse ich den Topf noch etwas auf dem Herd auf niedriger Stufe köcheln. Die homogene Masse verteile ich mit einem Haarfärbepinsel auf mein handtuchtrockenes Haar. Zuerst behandele ich scheitelweise den Ansatz und am Ende gebe ich den Rest in meine Längen. Meinen Matschkopf lasse ich dann schön unter einer Duschhauben verschwinden und wickle noch ein Handtuch drumherum. Die Einwirkzeit beträgt laut Beipackzettel 10 - 15 Minuten, aber ich lasse die Pampe eigentlich immer bis zu einer Stunde auf dem Kopf. Ausgewaschen wird gründlich mit klarem Wasser bis keine Körner mehr im Waschbecken/in der Dusche zu sehen sind und zum Abschrecken nehme ich meine Rosmarin-Rinse.

Lecker nicht!? ;)
Bei einer Anwendung habe ich die Masse versehentlich auf mein trockenes Haar gegeben. Das Ergebnis war nicht ganz zufriedenstellend. Meine Haare wurden zwar sauber, allerdings war das Auswaschen viel zeitaufwändiger. In den nassen Haaren lässt sie die Matsche auch viel besser verteilen.

Haarergebnis nach der Haarwäsche mit dem Khadi Kräuterhaarwaschpulver

Preislich liegt das Pulver 150g bei 8,90€. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist für mich, dank der tollen Wirkung, wirklich in Ordnung. Ich habe das Pulver hat für 5 Anwendungen gereicht. Allerdings hätte es für mehr gereicht, wenn ich etwas sparsamer damit umgegangen wäre. Ja, was soll ich sagen? Die Reinigungskraft hat mich total umgehauen. Nach dem lufttrocknen fühlen sich die Haare weich, zugleich griffig an und sind unglaublich voluminös. Meine Locken würden bei einer Seifenwäsche zwar mehr zur Geltung kommen, aber das finde ich überhaupt nicht schlimm. Durch das tägliche Bürsten ziehe ich sie eh wieder raus. Auch meine Kopfhaut profitiert, sie fühlt sich viel lebendiger und freier an. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass meine Haare langsamer nachfetten. Das Pulver ist also definitiv ein Nachkaufprodukt!

Was ich noch loswerden wollte - klick zum öffnen

Wie pflegt ihr eure Haare - habt ihr eure perfekte Pflege schon gefunden? Und was haltet ihr von solchen Haarwaschpulvern?
Eingestellt von : AMELIE
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Mein Haarabenteuer

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Haare, ja das ist so eine Sache, vor allem bei uns Mädels. Vor einigen Monaten hab ich so einiges mit meinen Haaren ausprobiert. Wie ich in einem vergangenen Blogpost erwähnte, wollte ich selbst Pflanzenhaarfarbe anmischen. Gesagt, getan. Meine Idee war einen leichten Goldschimmer mit Rhabarberwurzelpulver zu erzeugen. Also recherchierte ich im Internet und stieß auf einen Onlineshop namens "Meine Teemischung". Dort bestellte ich mehrere Dinge. Und schon ging es los. Vor dem Anrühren der Pflanzenhaarfarbe habe ich einen Sud aus Wasser, Römischer Kamille, Ringelblumenblüten, Königkerzenblüten und Faulbaumrinde aufgesetzt und ihn etwas ziehen lassen. Damit habe ich dann das Rhabarberwurzel-, Kurkuma- & farblose Hennapulver angerührt. Ich meine, mich erinnern zu können, dass ich auch etwas Palmin dazugeben habe. Palmin ist raffiniertes Kokosfett, kein Palmfett und wird aus dem Fleisch der Kokosnuss gewonnen.

Für die, die mehr über die Wirkstoffe der einzelnen Bestandteile meiner Pflanzhaarfarbenmischung wissen möchte, habe ich einige Informationen zusammengestellt. Dafür müsst ihr einfach auf den folgenden Link klicken, damit sich die Infobox öffnet. (Diesen Trick habe ich von der lieben Julia, danke dafür!)

Zum aufklappen der Infobox hier klicken

Strähne für Strähne wurde meine Haare mit der Paste eingepinselt und in Alufolie eingepackt. Zum Schluss kam eine Plastikhaube auf dem Kopf und ein Handtuch darüber. Warum das Ganze? Durch die Wärme kann das Haar die Farbe besser aufnehmen und verhindert zudem dass die Pampe bröckelt. Circa 6-8 Stunden habe ich die PHF auf meinem Kopf einwirken lassen. Ich kann euch sagen, verwendet beim Auftragen unbedingt Handschuhe, denn die Mischung färbt die Hände ganz schön gelb. Außerdem sollte die Paste sehr gut ausgespült werden, sonst bleiben Rückstände im Haar und auch in der Bürste, wenn ihr euch kämmt. Ich habe insgesamt zwei Mal gefärbt mit einem Abstand von circa einem Monat. Das Ergebnis: Meine kurzen Härchen am Ansatz hatten einen Gelbstich. Darauf wurde ich mehrere Male von meinen Freunden angesprochen. Nach mehreren Haarwäschen verblasste der Gelbstich zum Glück. Beim Rest der Haare konnte man nur im Licht einen oberflächlichen Goldschimmer erkennen. Aber auch nur wenn man wusste, dass ich meine Haare behandelt habe.

Deswegen habe ich mich auch dazu entschlossen, mit diesem Projekt nicht weiter fortzufahren und es mit anderen fertig gemischten Pflanzenhaarfarben zu probieren. Am Freitag hat mir dann eine Freundin die Haare mit „braun-natur“ von Logona gefärbt. Die Pflanzenhaarfarbe enthält Walnussschalenpuder, Cassiapulver, Bio-Hennapulver, Indigopulver, Kaffeepulver, Weizenprotein, Bio-Jojobaöl, Alginat, und eine Mischung ätherischer Öle. Zu der 100g Packung habe ungefähr die gleiche Menge an farblosem Henna gegeben. Angerührt habe es ich diesmal mit schwarzem Tee. Ich wusste von vornherein, dass sich die Farbe erst nach kontinuierlicher Anwendung aufbaut, deswegen war ich auch nicht enttäuscht über den schwachen Effekt auf meinem Haar. Ein Vorher-Nachher-Bild gibt es auch, allerdings verfälscht die Kamera die Farbe ein bisschen.

siebter Tag nach der Haarwäsche; vor der Färbung
einen Tag nach dem Einsatz der Logona PHF "braun-natur"
Mein Waschrhythmus hat sich bisher nicht geändert. Einmal in der Woche wasche ich mit Seife oder einem Haarwaschpulver. Von dem Pulvershampoo von Eliah Sahil bin ich nach wie vor begeistert. Ich kann euch jedoch noch einen zweiten Heiligen Gral nennen. Das Kräuterhaarwaschpulver von Khadi hat mich bei den letzten Anwendungen vollkommen überzeugt, darüber folgt noch ein individueller Eintrag. Mit der Seife von Steffis Hexenküche experimentiere ich noch. Mir gefällt, dass meine Haare durch die hohe Überfettung so gut gepflegt werden. Andererseits sind meine Haare auch schneller klatschig, was mir beim Waschen mit dem Haarwaschpulver nicht passiert. Dank dem Winter und der trockenen Heizungsluft ist jetzt die Zeit für intensivere Pflege gekommen. Aus diesem Grund bekämpfe ich trockene Kopfhaut indem ich ab jetzt nur noch Seife benutzt. Und wenn ich das Gefühl habe, es wird zu viel, greife ich auf ein Haarwaschpulver zurück. Gegen Frizz und Spliss führe ich weiterhin Krieg. Deswege setze ich nach Bedarf LOC ein oder gebe nur etwas Kokosöl oder Sheabutter in die Längen. Der Winter wird also eine Hairrausforderung!

Habt ihr bereits Erfahrungen mit Pflanzenhaarfarben gemacht? Wie sieht eure Haarpflege im Winter aus? Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt. Schreibt mir einfach einen Kommentar. Ich würde mich riesig freuen. :)
Eingestellt von : AMELIE
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Alverde Waldgezwitscher Limited Edition

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Ich komme ein wenig spät mit meinem Einkauf der Waldgezwitscher LE von Alverde um die Ecke – aber besser zu spät als nie oder? Vielleicht erwischt ihr noch einige Restposten im DM, falls euch die dekorative Kosmetik anspricht.


Das Duo-Puderrouge enthält Jojobaöl und Hamamelis-Extrakt aus kontrolliert biologischem Anbau. „Blühender Ahorn“ ist für meinen Geschmack etwas zu knallig, was mir erst im Nachhinein aufgefallen ist. Trotz der seidigen Textur krümelt der Blush. Wie ihr auf dem Swatch seht, ist die hellere Nuance auch kaum wahrnehmbar. Gemischt ist das Ergebnis ganz okey – ich hatte mir irgendwie mehr erhofft. Beim ersten Auftrag war ich übereifrig und sah dementsprechend wie ein Clown aus.

rechts außen: beide Töne gemischt; daneben beide Nuancen einzeln

Genau wie das Rouge beinhalten die Lippenstifte Jojobaöl und natürliche Wachse. Sind allerdings nicht vegan. Besonders angesprochen hat mich farbtechnisch der Lippenstift „Waldbeere“. Im Herbst und Winter mag ich Beerentöne sehr gern, da musste ich diese Farbe einfach mitnehmen. „Vogelbeere“ ist ein helles, intensives Rot, ich würde beinahe sagen, ein klassisches Rot. Eigentlich wollte ich nur den Farbton Waldbeere, Vogelbeere hab ich mir später noch nachgekauft, weil er rabattiert war. Die Farbabgabe beider Stifte ist intensiv. Das Finish ist semimatt. Außerdem habe ich festgestellt, dass sich der Auftrag mit einem Lippenpinsel leichter gestaltet. Bei meinen spröden Lippen haben sich die Lippenstifte leider leicht in die Fältchen abgesetzt. Dies ist aber auch mein einziger Kritikpunkt.

Waldbeere und Vogelbeere (von oben nach unten)
Fazit: Trotz einiger negativer Kritikpunkte gebe ich einen Daumen hoch für die Limited Edition. Die Pappverpackung ist liebevoll und originell designt. Der Lippenstift „Waldbeere“ ist für den Alltag eher untauglich, und vielleicht grade deswegen mein Favorit. Den Blush werde ich wohl erst nächsten Frühling/Sommer wieder rauskramen und sparsam einsetzen. Eventuell verwende ich den helleren Ton als Highlighter auf den Wangenknochen.

Was sagt ihr zu der Waldgezwitscher LE? Habt ihr zugegriffen und wenn ja, welche Produkte habt ihr ergattert?
Eingestellt von : AMELIE
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Kosmetikarsenal & Gesichtpflegeroutine

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Ich habe lange nichts über meine Hautpflege berichtet. Infolgedessen stelle ich euch heute mein Verfahren vor, das sich seit geraumer Zeit eingeschlichen hat. Im Folgenden beschreibe ich mein Abendritual. Morgens wasche ich nur mit kaltem Wasser und gebe etwas Creme auf mein Gesicht. Meine Behandlung abends fällt dementsprechend intensiver aus, da Staub und andere schwebende Stoffe hauptsächlich tagsüber auf die Haut wirken und sich auf ihr absetzen.


Erst einmal wasche ich mir gründlich die Hände mit einer Seife. Sofern ich am Tag Make-Up getragen habe, entferne ich dieses mit einem milden Make-Up-Entferner von Sante. Dazu beträufle ich ein Wattepad mit ein paar Tropfen des Entferners. Am liebsten verwende ich die Pads mit einer Naht am Rand, damit sie nicht zerfleddern. Um die empfindliche Augenpartie nicht zu belasten wische ich nur behutsam über meine geschlossenen Lider. Sobald alle Schminkreste abgetragen sind, gehe ich mit einem warmwasser-getränkten Jemako-Pad über mein ganzes Gesicht. Zur Vorbereitung auf die Reinigung befeuchte ich mein Gesicht nochmals gründlich mit warmem Wasser, da sich durch die Wärme die Poren der Haut öffnen. Ein Dampfbad würde die Poren noch mehr weiten, aber dazu bin ich, ehrlich gesagt, zu faul. Nun kommt die kürzlich erworbene Gesichtsreinigungsbürste von Cosmence zum Einsatz. Ich halte den Bürstenkopf kurz unter Wasser und gebe dann einen bis zwei Pumpstöße der Sensisana Maritim Reinigung darauf. Die elektrische Reinigungsbürste hat zwei Rotationsstufen. Ich bevorzuge die High-Stufe, damit alle Unreinheiten und abgestorbenen Zellen beseitigt werden können. Mit kreisenden Bewegungen führe ich die Bürste circa 3 Minuten mit leichtem Druck über mein Gesicht und Hals, spare dabei die Augenpartie aus. Durch diesen Vorgang säubere ich die verstopften Poren und sorge dafür, dass die Haut wieder atmen kann. Anschließend spüle ich mein Gesicht sorgfältig mit lauwarmem Wasser ab. Damit sich die Poren wieder schließen, lasse ich mir eiskaltes Wasser in meine Handkuhle laufen und spritze dieses in mein Gesicht. Diesen Vorgang mit dem Eiswasser übe ich schon eine ganze Weile aus, und stelle mit Erfolg fest, dass meine Poren sich von Tag zu Tag kleiner werden. Mit einem sauberen Handtuch tupfe ich mein feuchtes Gesicht sanft ab und trage zur Pflege die Eye Care Cream rund um meine Augen auf. Für den Rest meines Gesichtes mische ich jeweils einen Pumpstoß der Roselotion und des Neroli Cassis Öls. Meiner Meinung nach spendet diese Kombination für meinen Hauttyp ausreichend Feuchtigkeit. Die Wirkung beider Produkte kann ich auch deutlich spüren, denn meine Haut fühlt sich wunderbar weich, gut genährt und entspannt an.

Wie mein Kosmetikarsenal zeigt kommen auch noch andere Produkte zum Einsatz. Die Wolkenseifen Deocreme Luxus benutze ich sehr gerne, sie duftet lieblich und verhindert unangenehme Schweißgerüche über den Tag. Die B12 Zahncreme von Sante gefällt mir nach wie vor. Trotzdem wird sie nach dem Leeren von der Lavera Basis sensitiv abgelöst, die im Schrank weiter hinten steht. Wenn ich meiner Haut noch etwas Gutes tun zu möchte, trage ich entweder die Gesichtsmaske von Eliah Sahil oder die Luvos Heilerde 2 auf. Die Heilerde rühre ich häufig mit dem Teebaumöl von Altapharma an, damit alle Bakterien effizient bekämpft werden. Die Masken entfernen problemlos abgestorbene Hautschüppchen, regen die Durchblutung an und reinigen zugleich die Poren. Der Rosen Duschbalsam von Dr. Hauschka befand sich in einer meiner letzten Kosmetikbestellungen. Ich kam bisher nicht dazu ihn auszuprobieren, das wird aber bald nachgeholt.

Über einige der genannten Produkte werde ich in naher Zukunft noch gesondert Reviews veröffentlichen.

Ich hoffe mal, dass euch dieser Artikel gefallen hat und ihr konntet euch durch den ewig langen Text kämpfen. Jetzt würde mich interessieren was für Produkte ihr für eure Gesichtspflege benutzt? Habt ihr spezielle Tipps und Tricks?
Eingestellt von : AMELIE
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