Zucchini-Röllchen

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Wenn es so heiß ist wie in den letzten Tagen, esse ich tagsüber am liebsten leichte Kost. Die Zucchini-Röllchen sind ein perfektes Sommergericht. Und weil die Sonne ruft, will ich nicht lange in der Küche stehen, also je einfacher desto besser!



Zutaten:
  • Zucchinis
  • Schafskäse
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Balsamico
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kräuter nach Wahl, z. B. Petersilie, Minze…

Zubereitung:
  1. Die Zucchinis waschen und der Länge nach in dünne Streifen schneiden. (Ich habe hierfür einen Sparschäler verwendet)
  2. Für das Dressing 2 EL Olivenöl, 1 EL Zitronensaft und 1 EL Balsamico verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Die Zucchini-Streifen in der Pfanne auf beiden Seiten goldbraun braten.
  4. Währenddessen den Schafskäse in Würfel schneiden.
  5. Anschließend die Schafskäsewürfel von einem Ende der Zucchini-Streifen einrollen und in einer Schale mit dem Dressing anrichten
  6. Die Minzblättchen abzupfen, waschen und direkt vor dem Servieren auf die Röllchen geben.
Wenn ihr etwas mehr Zeit habt, könnt ihr die Röllchen zum Ziehen für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Und dann guten Appetit!

So, vielleicht ist das Rezept ganz nach eurem Geschmack!? Was sind eure liebsten Sommerrezepte?
Was sollte ich eurer Meinung nach dringend einmal ausprobieren? Bin gespannt auf eure Tipps!
Eingestellt von : AMELIE
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Friseurbesuch im Juni und erste Erfahrungen mit farblosem Henna

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Samstag war ich wieder einmal bei meinem Friseur um die Ecke – mit eigenem Shampoo im Gepäck. Viel hat sich nicht verändert: Um endlich die Chemieleichen loszuwerden, wurde mehr als sonst abgeschnitten – ungefähr 3cm. Eigentlich bin ich jemand, der um jeden Zentimeter trauert. Dieses Mal habe ich mir gar keine Gedanken gemacht. Ich wollte einfach den Spliss loswerden. Direkt nach dem Schneiden habe ich Zuhause mit farblosem Henna gekurt.
Von meinen positiven Erfahrungen mit Cassia habe ich bereits in einem meiner letzten Posts berichtet – hier klicken! Das Cassia hatte ich damals bei Khadi bestellt - 6,95€/100g (zzgl. Versand). Aufgrund des Posts von Prusse, wollte ich unbedingt das neutrale Henna von Besser Natur ausprobieren und habe direkt zugeschlagen. Für 500g habe ich 5,95€ (zzgl. Versand) bezahlt. Die Qualität war wirklich ordentlich und für mich war keinen Unterschied zum Cassia von Khadi festzustellen. Mir hat sich nur die Frage gestellt:

Worin besteht der Unterschied zwischen Cassia/Senna und neutralem Henna?

Bei Besser Natur bekam ich die Auskunft: Bei unserer aktuellen Charge neutrales Henna Pulver handelt es sich um Henna mit dem botanischen Namen "Lawsonia Inermis". Wenn diese Hennapflanze ganz früh geerntet wird, hat sie noch keine Farbpigmente gebildet, deshalb die Bezeichnung "neutral". Wird sie später geerntet, hat sie rote Farbpigmente und wird unter der Bezeichnung "rotes" Henna vertrieben.

Daraufhin habe trotzdem nochmal genauer recherchiert und Folgendes herausgefunden:

Cassia - Cassia obovata/ Senna italica
Cassia obovata oder senna italica wächst wie der Hennastrauch in semiariden subtropischen Regionen. Die Pflanze selber ist aber nicht mit Henna verwandt sondern gehört zur Familie der Johannisbrotgewächse, eine Unterfamilie in der Familie der Hülsenfrüchtler. Cassia obovata enthält neben Cumarin (das ihm den charakterischen Duft nach frischem Heu verleiht) Carotinoide, Flavonoide, Anthrachinone und Tannine. Wegen seinem Gehalt an Anthrachinonen sind Abkochungen der Pflanze innerlich eingenommen als Laxativ und Abortivum wirksam. Äußerlich angewendet (als Breiumschlag) ist es ein hervorragendes Haarpflegemittel, denn es ist wirksam gegen Schuppen und gibt dem Haar Glanz, Fülle und Sprungkraft, ohne es aber wie Henna rot zu färben.

Henna - Lawsonia inermis
Der Hennastrauch stammt ursprünglich aus Nordostafrika, wird heute aber auch in ganz Nordafrika, auf Madagaskar, in Asien und in Australien angebaut. Die pulverisierten Blätter wurden schon in der Antike als Schminke und Färbemittel verwendet. Das färbende Lawson bildet sich im Laufe des Jahres in den Blättern. Es ist daher nur in denen aus der Herbsternte enthalten. Die Blätter der Frühjahrsernte färben nicht



Eigenschaften von Henna: Henna unterstützt und regt den Haarwuchs an indem es sich mit den natürlichen Proteinen im Haar vermischt. Regelmäßige Verwendungen von Henna macht das Haar stärker und gesünder. Es ist ein Naturheilmittel gegen Haarausfall und nützlich in der Aufrechterhaltung des gesunden Haares. Henna repariert und versiegelt die Haaroberfläche und dies hilft den Haarschaft zu heilen. Haarbruch wird vorgebeugt und der Glanz des Haares bleibt erhalten. Henna gleicht den PH-Wert der Kopfhaut aus, vorzeitiger Haarausfall wird hierdurch verhindert. Es besitzt antifungische Eigenschaften, heilt somit die meisten Kopfhautprobleme wie Schuppen, Trockenheit etc. und stoppt vorzeitiges Ergrauen der Haare.

Wie habe ich das Henna angewandt?
Zuerst wurden 100g abgewogen. In einer anderen Schüssel habe ich ein Ei und etwas Kokosöl verquirlt. Anfangs rührte ich das Henna-Pulver nur mit etwas kochendem Wasser an, danach kam das Gemisch aus Ei und Kokosöl hinzu. Wieder kräftig umrührt und solange heißes Wasser untergemischt bis das Ganze breiig wurde. Ich habe es nach Gefühl gemacht, deshalb kann ich keine genaue Angabe machen, wie viel Wasser es war.

Die Schüssel mit dem Henna habe ich in ein heißes Wasserbad gestellt, damit es warm bleibt. Strähne für Strähne wurde die Matsche aufgetragen und in Alufolie eingewickelt – somit verhindert, dass die Hitze entgleitet. Zusätzlich habe ich meinen ganzen Kopf nochmal mit Folie geschützt und ein Handtuch drumgewickelt. Für 2,5 Stunden widmete ich mich anderen Sachen und lies die Kur wirken. Auf der Gebrauchsanweisung steht zwar man soll die Haare wie gewohnt mit mildem Shampoo waschen. Dagegen spüle ich es nach der Einwirkzeit lediglich mit warmem Wasser aus. Gerinst habe ich wie gewohnt, mit 2 EL Apfelessig auf 1 Liter Wasser.

Abschließend bleibt mir zu sagen: meine Haare fühlen sich sehr gut an. Der Volumeneffekt war enorm! Das kannte ich allerdings schon vom Cassia. Im LHN habe ich jedoch gelesen: Im Gegensatz zu Henna scheint sich Cassia aber wieder auszuwaschen, d.h. man muss mehrmals und öfter damit kuren, um einen ähnlichen Effekt wie beim Henna zu erzielen.. Deshalb bleibe ich jetzt beim farblosen/neutralen Henna. Ich denke mit jeder erneuten Anwendung wird das Haar spürbar kräftiger, glänzender und mit der Zeit auch dicker. Es wird wohl jetzt nach jedem Friseurbesuch zu Einsatz kommen!


 Haare am zweiten Tag nach der Anwendung mit farblosem Henna

Gefällt euch das Ergebnis? Habt Ihr farbloses Henna oder Cassia schon einmal verwendet? Kommentare sind wie immer herzlichst erwünscht!
Eingestellt von : AMELIE
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